700 LL
700 L
700 C
700 C
700 S

700 CS

700 Cabrio

700 LS
700 LSL

700 LSC

700 RS -
Werksrennwagen

Aug. 1959
Dez. 1959
Aug. 1960
Sept. 1961
März 1962
Jan. 1963
Sept. 1964

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Als man 1957 bei BMW mit der Entwicklung des BMW 700 begann, stand die heute so gesunde Automobilfirma kurz vor der Pleite. Schnellstmöglich sollte ein Mittelklassewagen entwickelt werden, der vier Personen mit Gepäck Platz bieten und vor allem wie ein "richtiges" Auto aussehen sollte. BMW versuchte damals seine Lage eher zu optimistisch in der Öffentlichkeit darzustellen. Da die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik damals einfach noch nicht so weit war, konnten keine nennenswert großen Stückzahlen der großen Limousinen abgesetzt werden.
Der Anstoß zu der Form, in der der BMW 700 später in Serie gehen sollte, kam kurioser Weise nicht aus dem Werk in München, sondern vom österreichischen BMW - Importeur Wolfgang Denzel. Dieser hatte auf eigene Faust bei dem jungen italienischen Designer Giovanni Michelotti Entwürfe für ein schnittiges kleines 2 + 2 Coupé anfertigen lassen. Die Form kam im Münchner Werk so gut an, daß sie fast unverändert in Serie ging.
Gleichzeitig hatte man aus dem Entwurf auch noch eine Limousine gemacht, die unterhalb der Dachpfosten mit dem Coupé völlig baugleich war und aufgrund des höheren und weiter nach hinten durchgezogenen Daches bei weitem mehr Innenraum hatte und somit ein echter Konkurrent für den VW Käfer wurde.
Der Verkauf des BMW 700 verlief sehr gut, das Publikum hatte ihn angenommen. Die Limousine wurde in ihren 28 Monaten Bauzeit immerhin 55.707 mal gebaut, so daß die 700er fleißig weiter entwickelt wurden.